Geboren am 22. Dezember 1930 in Wien als Sohn des Modellmachers Hermann Hüpfner und der Stickerin Hermine Hüpfner (geb. Kroupa).

1946 Beginn des Interesses für moderne Kunst (H. Boeckl, V. v. Gogh, P. Cézanne u. E. Munch): Beginn regelmäßiger Lektüre nationaler und internationaler Kunstzeitschriften.

1947-50 Ausbildung an der Graphischen Lehr- u. Versuchsanstalt in Wien-Neubau, an der Fachabteilung für Gebrauchsgraphik. Eine Schriftphobie stellt sich ein.

1951-60 Kurzfristig Gebrauchsgraphiker dann Illustrator von Detektivgeschichten, Karikaturist

1961 Beginn einer ernsthaften Auseinandersetzung mit Kunst. Regelmäßiges und ausdauerndes Zeichnen, vorerst nach der Natur. Ein Paris-Besuch hinterlässt keine bleibenden Eindrücke, mit Ausnahme der écriture automatique der Surrealisten.

1962 Beginn des Experimentierens mit „automatischen“ Zeichnungen, die der Kontrolle des Bewusstseins entzogen sind. Sie finden als Entwürfe für Bilder und Plastiken Verwendung. Die Eröffnungsausstellung des Museums für Moderne Kunst in Wien „20er Haus“, hinterlässt tiefe Eindrücke.

1962/63 Unter dem Eindruck einer Ausstellung von Plastiken von Joannis Avramidids entsteht um die Jahreswende die erste Plastik aus Gips: Dame mit schöner Frisur.

1964-70 Die Ausstellung „Pop etc.“ im Wiener „20er Haus“ bewirkt eine Neuorientierung in Richtung Pop-Art und den Neuen Realisten. Entstehung diverser Holzbildwerke, Assemblagen und erste Ölbilder.

1971 Schaffenskrise

1972-73 Nimmt die Arbeit als Künstler wieder auf. Naturalistische Zeichnungen nach Fotos führen zu einer künstlerischen Identitäts- und Orientierungskrise Zweifel am visuell vermittelten Wirklichkeitscharakter der Dinge. Skeptisch-ironische Erprobung des Nichts in Gestalt weißer Bilder und konzeptueller Kunst mittels Textbildern.

1974-90 Rückkehr zur Stofflichkeit über die Zeichnung. In der Auffassung der Wirklichkeit als Omen erübrigt sich die Notwendigkeit von deren visueller Evidenz. Knappe finanzielle Mittel zwingen zur vorübergehenden Einstellung der Malerei und führen zur Herstellung von Objekten aus Abfall- und Lindenholz; unter diesen Plastiken Santa Conversazione und Battle of England. Erste Gips- und Terrakottaplastiken entstehen, häufig mit Ölfarbe bemalt. Die Zeichnung wird zum Leitmedium künstlerischer Produktion.

1990-2002 Guss von Gipsblöcken mittels Kartonschablonen zur Schaffung von Skulpturen. Weitere Plastiken entstehen, häufig in Kombination von Ytong, Gips, Terrakotta und Acrylfarbe. Malerische Arbeiten, vor allem in Acryl auf Leinwand, nehmen zu, Das Interesse an der Darstellung von Bewegung erzwingt die Verwendung von Eisenskeletten, so etwa bei der Plastik Wiedergänger.

2003 Aufgrund von Platzmangel im Atelier Beginn der Zusammenstellung einzelner Zeichnungen zu Bildfolgen im Fotokopierer. Teilweise Überarbeitung der fotokopierten Bildfolgen mit Kreide und Buntstift.

2006 Ende des Jahres erstmalige Beteiligung an einer Gruppenausstellung. Somit wurde das Werk zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

2007 bis dato. Weiteres Schaffen im Atelier und regelmäßige Beteiligung an Gruppenausstellungen sowie Einzelausstellungen, siehe Ausstellungen.